Mittwoch, 13. Januar 2016
Paraty
Nach dem touristischen caraguatatuba ging unsere Reise weiter der Küstenstrasse br 101 nordwärts. Es folgten viele kleinere und grössere Buchten und Strände, die von Brasilianern bevölkert waren. Unser nächster Tageshalt war das historische Städtchen Paraty, das von den Portugiesen als Hafenstadt und Warenumschlagsplatz im 17. Jahrhundert gegründet wurde. Viel von diesen Strassen, Plätzen und Häusern ist noch erhalten geblieben und hat wirklich Charme. Wir fanden auf Anhieb eine schöne Pousada, eine Pension, die auch im Kolonialstil gehalten war. Und Baden im Meer lag dank zwischenzeitlicher Sonne auch drin.
Samstag, 2. Januar 2016
Reise nach Brasilien
Unsere Neugier und Reiselust sind ungebrochen. Wir lieben es einfach, Neues kennen und Unbekanntes erleben zu dürfen. Das ist natürlich ein Privileg, es auch zu können. Am meisten schätzen wir es, reisen mit Besuchen zu verbinden. So auch diesmal: wir besuchen Connys Patentochter, die seit einem Jahr bei Sao Paulo lebt und mit einem Brasilianer verheiratet ist. Nach einem ersten gemeinsamen Wochenende mit vielen Eindrücken geht nun unsere Reise allein weiter der Küste entlang nordwärts. Caraguatatuba, eine touristische Küstenstadt am Südatlantik, ist ein erster Zwischenstopp. Noch lässt die Sonne etwas auf sich warten, aber wir machen das Beste draus und geniessen diese fremde Welt und üppige Landschaft mit Regenwald. Kaum jemand spricht englisch, so verständigen wir uns mit Italienisch und Händen und Füssen.
Sonntag, 25. Januar 2015
Thailand
Leider hatten wir in diesen Ferien fast keine Lust, im Blog zu schreiben, deshalb die lange Funkstille.
Gerne posten wir nun am zweitletzten Tag unserer Ferien noch paar Fotos. Heute sind wir nach Bangkok gefahren, wo wir bis zu unserer morgigen Abreise noch sein werden. Wir sind ganz überwältigt von dieser Stadt, wahrscheinlich die bunteste und verrückteste Stadt, die wir bis dahin gesehen haben. Nun aber noch paar Fotos von den letzten zwei Wochen, Bangkok folgt.
Freitag, 16. Januar 2015
Hua hin, Thailand
Nun sind wir also in Hua Hin in Thailand. Nach zehn Stunden Flug mit Thai Air sind wir in Bangkok gelandet am Morgen früh. Danach ging es mit dem Linienbus nach Hua hin in dreistündiger Fahrt. Ein erster Blick in ein fremdes, faszinierendes Land: Wolkenkratzer, Slums, Reisfelder, Abfall und vielerorts strassenbuden, wo essen und alles mögliche verkauft wird. Die Straßen sind fast voll, aber wir kommen zügig voran. Stefan kommt uns an der Busstation in Hua hin abholen, und mit dem Pkw geht es nach Khao Takiab, wo unser guesthouse liegt. Im Erdgeschoss ist ein Christian Bookstore und darüber liegt unser Zimmer. Zurzeit sind wir die einzigen Gäste im Haus. Bald geht es an den Strand, der nur fünf Minuten entfernt ist: Sonne, blauer Himmel, meereswellen und feiner heller Sand, einfach schön und richtig angenehm warm, wie wir es lieben.
Freitag, 20. September 2013
Vintage Faith Church: Erfahrungen und Einsichten
Nun sind wir seit zwei Tagen zurück in der Schweiz. Wir sind vor allem in Bern, um Connys Mutter zu begleiten. Eigentlich wollte ich, Peter, noch in Kalifornien einen Blogbeitrag schreiben über die Zeit in Santa Cruz. Am Sonntag haben wir dort noch einen Gottesdienst der Vintage Faith Church besucht, wo wir bereits vor vier Jahren auf meinen Wunsch hin waren. Denn ich hatte damals vorher ein Buch von Dan Kimball gelesen, das auf Deutsch übersetzt wurde, und war neugierig. Die Vintage Faith Church wurde von einem Team um Dan Kimball gegründet und gehört in den Umkreis der "emerging Church", die etwas andere Ansätze und Formen pflegen als sonst in den USA üblich. Mich hat einfach interessiert, wie sich diese Alternativen in unserer postmodernen Zeit weiterentwickeln. Denn beim ersten Mal war noch nicht allzu viel spürbar. Dieser Besuch war nun doch aufschlussreicher, weil wir auch in der "abbey", das ist ein kreatives Begegnungscafe, waren und Kimball selber predigte. Es war die zweite Predigt von einer 31er-Reihe! Er will seiner Gemeinde in dieser Zeit neu den Hunger und die Liebe zur ganzen Bibel wecken und entfalten. Zudem habe ich sein neustes Buch gekauft: "Adventures in Churchland. Finding Jesus in the mess of organized religion." Darin entfaltet er anhand seiner eigenen Geschichte die Erfahrungen mit Gemeinden. Diese sind ganz unterschiedlich verlaufen und haben ihn zu einer Gemeindegründung im hippen und säkularen Santa Cruz bewogen. Sein Ziel ist es, dass Gemeinden nicht zu einer geschlossenen Subkultur, die er Churchland nennt, verkommen, sondern wirklich zu Graceland werden, wo wirkliche Annahme und Integration von Aussenseitern und Kirchenfernen geschehen kann.
das sehr geschmackvoll verändert und gestaltet wurde.
Dienstag, 17. September 2013
Frühzeitige Heimreise
Wir sitzen zurzeit auf dem Flughafen von Los Angeles. Leider hat sich der Gesundheitszustand von Connys Mutter weiter verschlechtert, so dass wir gestern entschieden, so rasch als möglich heimzureisen auf Muetis ausdrücklichen Wunsch hin. Innerhalb einer halben Stunde hat uns Franziska Preisig, unsere erstklassige Reiseorganisatorin, einen Flug organisiert. So fliegen wir heute US-Zeit 19.30 Uhr ab LA und landen morgen um 15.45 Uhr in Zürich. www.preisigreisen.ch
Die letzten 24 Stunden verliefen relativ hektisch, hatten wir doch noch eine Einkaufsliste zu erledigen. Zudem wollten wir unbedingt noch unseren Freunden, Gabriels Gasteltern, die Geschenke bringen, die wir nun über 6 Wochen durch die USA gefahren haben. Sogar die Schoggi hat das Death Valley unbeschadet überstanden... Nächstes Wochenende hätten wir gemeinsam verbracht, daraus wird nun nichts.
So machten wir diesen Kurzbesuch, holten noch die Jeans im "Lewis" und fuhren sogar noch die ersten 135 Meilen Richtung Los Angeles. Nach 21.00 Uhr waren wir wieder in Pismobeach auf dem Campground, wo wir letzte Woche schon waren, packten noch unsere Koffer, verteilten die Lebensmittel und versuchten zu schlafen. Heute morgen fuhren wir früh los, da wir ja noch das RV mitten in dieser Riesenstadt abgeben mussten. Es war eine 200 Meilenfahrt, die meiste Zeit dem Pazifik entlang. Die Abgabe ging so schnell und unkompliziert, so dass wir nun viel zu früh vor dem Check-in sitzen.
Das Ganze war nun schon etwas abrupt, doch wir sind ganz sicher, dass es die richtige Entscheidung ist. Die vergangenen knapp 7 Wochen waren wunderbar, wir erlebten so viel Schönes und Überwältigendes. Diese Bilder und Erlebnisse werden wohl immer in unseren Köpfen und Herzen bleiben.
Es werden noch Blogs folgen, liebe Leser, bleibt doch einfach dran!
Nachfolgend noch einige Bilder von den letzten Tagen, die wir in Santa Cruz verbracht haben
Samstag, 14. September 2013
Highway number 1
Nach zwei erholsamen Tagen in Pismobeach sind wir weitergefahren nordwärts auf dem berühmten Highway Number One. Obwohl wir schon vor neun Jahren sie befahren haben, ist sie weiterhin eine der schönsten und spektakulärsten Strecken Kaliforniens, wenn nicht gar der USA. Besonders das Stück zwischen San Simeon und Carmel ist sehr kurvenreich und verläuft meistens erhöht über dem Pazifik mit phantastischer Fernsicht auf dieses gewaltige Meer. Auch das Wetter war wiederum sehr wechselhaft, von sonnig bis neblig, was am Pazifik üblich ist. Leider hatten wir etwas Pech bei der Campgroundsuche, weil es Freitag war und am Wochenende alle State Parks ausgebucht sind. So fanden wir nach Umwegen doch noch einen schönen Platz im Hafen von Santa Cruz, wo wir bis am Sonntag bleiben können.
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